For the Future

Steckbrief:

Nach seinem internationalen Erfolg im letzten Jahr mit Justine Tebbel beeindruckte For the Future erneut mit seinem enormen Talent. Nachdem er in den Vorjahren mit Maurice Tebbel auf der Youngster Tour Erfolge gefeiert hatte, macht dieser Nachfahre der Legende For Pleasure seinem Namen alle Ehre.
Er prägt seine Fohlen; seine athletischen und eleganten Nachkommen wurden mit Preisen und Auszeichnungen geehrt. Seine Nachkommen strömten auf die Auktionsplattformen von Zuchtverbänden in ganz Deutschland und erzielten Höchstpreise.
For the Future hat seine sportliche Prüfung in Münster-Handorf mit der Höchstnote von 10,0 für sein Können und 9,2 für sein Benehmen und seine Rittigkeit bestanden.
For the Future absolvierte seinen 14-tägigen Test in Adelheidsdorf mit einer springorientierten Endnote von 9,23. Für Charakter, Leistungsbereitschaft und Freispringen erhielt er eine Note von 9,5, seine Rittigkeit wurde mit 9,0 bewertet.
Unbestrittener Siegerhengst der Westfälischen Körung 2018 in Münster-Handorf im Springreiten. Mit seinem wohlproportionierten, korrekten Gebäude verfügt er über natürliche Elastizität und ein außergewöhnliches Springtalent. Er springt mit phänomenaler Kraft vom Boden ab; Höhe und Breite der Hindernisse scheinen ihm egal zu sein, er zeigt stets eine ideale Bascule, eine konstant erstklassige Beintechnik und blitzschnelle Reflexe.
Die Abstammung liest sich wie ein Feuerwerk internationaler Springreitgenetik: Vater For Pleasure war Deutscher Meister, Olympiasieger mit der Mannschaft, Europameister mit der Mannschaft und gewann Grand Prix, Nationenpreis und Weltcup im Springen. Als Vererber belegt er aktuell Platz 3 der WBFSH-Weltrangliste und hat allein in Deutschland 193 Nachkommen gezeugt, die auf S-Niveau (Sehr gut) erfolgreich waren. Die Mutter ist der einflussreiche französische Hengst Nabab de Rêve, der seine Qualitäten im Sport unter Beweis stellte und ebenso erfolgreiche Nachkommen hervorbrachte. Nabab de Rêve war Teil der Mannschaft, die unter Philippe Lejeune bei den Weltreiterspielen 2002 in Jerez die Bronzemedaille gewann. Sein Sohn Vigo d'Arsouilles verhalf Philippe Lejeune 2010 zum Weltmeistertitel im Springreiten in Kentucky. Der Holsteiner Schimmelhengst Cassini II. in dritter Generation kann auf Nachkommen mit einem Preisgeld von 1,35 Millionen Euro verweisen. 193 seiner Nachkommen erreichten Erfolge auf S-Niveau, und 42 seiner Söhne wurden gekört.
In vierter Generation findet sich der niederländische Hengst Jasper, in Deutschland unter dem Sportnamen Little One bekannt, der unter Hugo Simon (AUT) unter anderem das Deutsche Springderby in Hamburg-Klein Flottbek gewann. Der große Hannoveraner Fürst Ferdinand, Vollbruder von vier international erfolgreichen Springpferden, erscheint in fünfter Generation. Er wurde von den Familien Snoek und Schockemöhle intensiv eingesetzt und später einer der Stammhengste des Weltklassegestüts Zangersheide. Die Mutterlinie ist niederländischer Herkunft und hat zahlreiche Leistungspferde für internationale Wettbewerbe hervorgebracht.
Stammbaum:
Erfolge
Siegerhengstkörung Westfalen 2018
2023
- 8. Platz CSIYH1* 1,20 CSI Riesenbeck
2022
- Platziert CSIYH1*1,25 CSI Opglabbeek
- Platziert CSIYH1* 1.30 CSI Oliva
- 6. Platz im M*-Springturnier für 6- bis 8-Jährige, Riesenbeck
- 1. Platz im Springturnier Klasse M 8.6 Isterberg
- 14 von 17 Runden fehlerfrei in CSIYH1* 1.20 - 1.30 Springen














